Kroatien Vanlife Quickies

Farmlife – Hand gegen Stehen, wie läuft sowas ab? #7

25.07.2022 Rakovice, Kroatien – Tag 290 von 423 meiner Europareise

Camping- und Stellplätze in Kroatien

Das Camping- und Stellplätze in Kroatien sau teuer sind wisst ihr ja bereits. Nun wollte ich so gerne den Nationalpark Plitvicer Seen besuchen und dachte mir, es muss doch eine Möglichkeit geben im Inland frei oder zumindest etwas günstiger zu stehen. Durch Zufall bin ich auf eine kleine Farm, 10 km nördlich der Plitvicer Seen gestoßen. Viel Natur, Tiere und jeder gibt was er kann oder mag. Direkt eine Nachricht getippt und innerhalb kürzester Zeit das Ok von Dudo, dem Farmbesitzer bekommen.

Ja und aus 1-2 Nächten auf der Farm und einem Besuch der Plitvicer Seen sind rund 2 Wochen auf der Farm und kein Besuch des Nationalparks geworden. Wie schnell sich doch Pläne mal wieder ändern.

Schon ab dem ersten Moment hat es sich einfach total schön und gut angefühlt auf der Fam zu sein. Neben den Katzenbabys, die es mir echt auch angetan haben, gab es noch jede Menge andere Tiere… Hunde, Hühner, Pferde. Und auf einer Farm in der Größe und mit so vielen Tieren fällt halt auch einiges an Arbeit an und Dudo sucht immer wieder händeringend Hilfe. Naja, und irgendwie hat es sich dann so ergeben, dass ich hier einfach mit meinem Van stehe, anpacke wo meine Hilfe benötigt wird und dafür mit Dudo und seiner Familie esse, koche und einfach “mitlebe”.

Farmlife – ein typischer Tag auf der Farm

Im Sommer richtet sich vieles nach dem Wetter, es hat momentan 35-39 Grad und somit ist an schwer körperliche Arbeit kaum zu denken, wenn dann in den Abendstunden da es hier angenehm abkühlt.

7:30 Uhr: der Wecker klingelt

8:00 Uhr: Gemeinsames Frühstück

8:30 Uhr: Pferde von der Koppel holen und für den Ausritt fertig machen

9:00 Uhr: Die Reitschüler kommen und es geht für 2 Stunden ins Gelände

11:30 Uhr: Pferde sind versorgt, Reitschüler weg und Dudo´s Mama bereitet schon das Mittagessen vor

12:00 Uhr: Gemeinsames Mittagessen

14:00 Uhr: Einkäufe erledigen oder Ausflüge in die Nahe Umgebung zum Schwimmen

ab 17 Uhr: Alles was sonst so an Arbeit anfällt wie bspw. Zäune reparieren, Hufe der Pferde versorgen, Hühnerstall bauen. Ab und an auch Zeit für Yoga, spazieren gehen oder einfach “me time”

20 Uhr: Es wird gegrillt, meist Gemüse und ab und an auch Fleisch von den Höfen rundherum. Wir lassen im Anschluss den Tag entspannt ausklingen.

Kleines Fazit

Ja, so ist dann ein Tag nach dem anderen einfach so an mir vorbeigezogen. Ich habe unheimlich viel gelernt über die Kroaten, wenn man so als Teil der Familie im Alltag “mitläuft” bekommt man einfach noch so viel mehr mit, einfach wunderbar. Außerdem war Dudo sehr bemüht mir auch einiges im Inland zu zeigen.

Farmlife, das war für mich wirklich eine ganz spezielle und geniale Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.

 

 Und hier bin ich gerade

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Optimistische, sportbegeisterte & sture Trotzdem-Macherin. Seit ich 2012 das erste Mal meinen Rucksack gepackt habe, bin ich zum Reise-Suchti mutiert. Immer auf der Suche nach dem Neuen und Unbekannten.

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