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Roadtrip von Griechenland nach Deutschland – Makani´s Rückreise #13

Hallo allerseits, dieses Mal nicht wie gewohnt von Isabelle, sondern von mir – Christin. Ihr fragt euch vielleicht, wieso ich jetzt hier den Blog gekapert habe.

Ich fange mal ganz vorne an: ein klassischer Sonntag im August auf dem Sofa. Der letzte Urlaub gefühlt viel zu lange her, keine richtige Option in greifbarer Nähe. Also der Gedanke, Hund einpacken und irgendwo mit dem Auto hinfahren. Ein paar Tage einfach raus. Dann kommt man so von einem zum anderen und auf einmal hat eine Bekannte auf Facebook den entscheidenden Repost gemacht. Makani möchte vorzeitig nach Hause, idealerweise nach Stuttgart – ja easy, da wohne ich. Direkt wurde ich nervös, ist das etwas für mich? Also eben die Flüge gecheckt und ja gut, das war direkt ein Jackpot – Direktflug 23€.

Spontan Flug nach Griechenland gebucht

Isabelle kennt ihr ja, was soll ich dazu sagen: unendlich entspannte und herzliche Kommunikation. Sie vertraut mir IHR Zuhause an. WOW. Respekt hatte ich, die Vorfreude überwog. 2 Wochen Urlaub waren kein Thema, Option auf Verlängerung inklusive. Es war auch gar nicht mehr viel Zeit bis zum Abflug, also ging es bald los.

In Preveza (Lefkada) gelandet, konnte ich Isabelle leider gar nicht mehr persönlich sehen, da sie quasi in meinen Flieger wieder eingestiegen ist. Als ich dann vor Makani stand, war ich ein bisschen schockverliebt. Ich wollte so oft losfahren, hielt den Schlüssel in der Hand und mich begrüßte direkt eine mega süße Willkommensbotschaft.

Es geht los – mein Roadtrip von Griechenland in die Heimat

Auf geht‘s, los an‘s Meer. Als erstes steuerte ich einen Lidl an, vor lauter Aufregung konnte ich aber nicht wirklich etwas kaufen und bin an den ersten Stellplatz gefahren. Jackpot. Kristallklares Wasser, 3 m zum Sandstrand und strahlender Sonnenschein. So viele Pläne, was ich alles sehen muss und doch erst einmal diese Entschleunigung genießen.

Also machte ich mich mal mit dem Inneren von Makani vertraut, packte meine Sachen aus und baute meine kleine Terrasse unterm Vorzelt auf. Kann mich bitte mal einer kneifen? So langsam realisierte ich diesen Luxus dieser Gelegenheit. Ich habe mich einfach treiben lassen, bin am folgenden Tag weiter an der Küste entlang gefahren, um meinem Wunschziel Albanien näherzukommen. Hier hatte ich so wenige Assoziationen zu, war ich noch niemals gewesen und wollte es unbedingt auf der Reise entdecken.

Unterwegs hat mich Makani mit seinen Scheibenwischern bissl auf Trab gehalten, der Scheibenwischermotor wollte nicht mehr so recht, aber das tat der einmaligen und unendlichen Erfahrung keinen Abbruch, im Gegenteil, ich konnte hier nochmal ganz viel Erfahrungen sammeln; so allein irgendwo im Nirgendwo.

Ich bin länger in Albanien an einem Traumstrand geblieben als geplant. Eigentlich wollte ich nur mal eben ins Meer hüpfen, weil ich keine Lust mehr hatte weiterzufahren. Und in dieses Fleckchen habe ich mich verliebt. Palmen, wilde Pferde, Schafe, Hunde und tolle Nachbarn. Nur wenige Nachbarn und herzliche Einheimische. Einfachste Bedingungen in einer traumhaften Umgebung. Ich habe mich auf der gesamten Reise treiben lassen, da wo ich stehen wollte, habe ich angehalten. Immer wieder den Blick auf das wunderschöne Meer gerichtet. Die schönsten Sonnenuntergänge gesehen und großartige Gespräche am Lagerfeuer geführt. Oder habe eben ganz allein irgendwo im Nirgendwo übernachtet.

Immer wieder habe ich mich auf neue Herausforderungen mit Makani gefreut. Jede Fährfahrt genauso genossen, wie unwegsame Straßen, herausfordernde Pässe und die Suche nach einem neuen Stellplatz. Über Montenegro, Kroatien, Italien und Österreich ging es zurück nach Hause. Mein kleiner schwarzer Hund durfte leider nicht mit in den Flieger. Also haben wir trotzdem noch ein paar Tage in Belgien und Frankreich zum Abschluss verbracht.

Roadtrip von Griechenland, Makani

Eine wertvolle Erfahrung

Auch hier hatte Isabelle einfach Vertrauen in mich. Und ich muss sagen Makani war so wertvoll für mich. Ich konnte so viel Zeit an traumhaften Orten verbringen, tolle Gespräche führen und für mich herausfinden, ob diese Art von Reisen (oder auch mehr?) etwas für mich ist. Noch heute denke ich unendlich gerne an diese Zeit zurück und kann sofort entspannen.

Makani steht nun wieder friedlich in Stuttgart und ruht sich etwas aus. Ich bin sicherlich in den wenigen Tagen weitergefahren als seine Besitzerin. Es gab aber auch so vieles zu sehen.

Ich bin noch heute, Wochen danach, überwältigt von den Erlebnissen dieser zwei Wochen und ich hoffe, Isabelle bald mal live kennenlernen zu können. Danke für dein Vertrauen, diese Gelegenheit und diese wundervollen Momente, die ich erleben durfte.

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Optimistische, sportbegeisterte & sture Trotzdem-Macherin. Seit ich 2012 das erste Mal meinen Rucksack gepackt habe, bin ich zum Reise-Suchti mutiert. Immer auf der Suche nach dem Neuen und Unbekannten.

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